Folgen der Hitze:

Pflanzen in Sanssouci leiden unter Trockenheit

Die Mitarbeiter der Schlösserstiftung in Potsdam müssen schon besondere Maßnahmen ergreifen, um den Wasserbedarf decken zu können.

In diesen Tagen sind die Rasensprenger praktisch im Dauereinsatz.
Bernd Settnik In diesen Tagen sind die Rasensprenger praktisch im Dauereinsatz.

Die Hitze und die anhaltende Trockenheit machen den Pflanzen im UNESCO-Weltkulturerbe Park Sanssouci in Potsdam schwer zu schaffen. Ein Teil sei schon geschädigt, sagte der Sprecher der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Frank Kallensee, am Freitag. Da die Pflanzen derzeit besonders viel Wasser brauchen, wurde der Betrieb der Fontänen und Wasserspiele reduziert. Bereits im Mai und Juni war es zu trocken. In einer Juni-Woche seien in diesem Jahr zum Beispiel pro Tag 4000 Kubikmeter Wasser verbraucht worden. Das seien rund 70 bis 80 Prozent mehr als üblich.

„Es wird immer schwerer, den Altgehölzbestand zu erhalten“, sagte Kallensee. Dazu zählten große Laubbäume, deren Kronen nicht mehr so dicht seien. Zudem sei Schädlingsbefall eher möglich. „An eine solche Frühjahrs- und Frühsommertrockenheit kann ich mich nicht erinnern“, berichtete der Fachbereichsleiter im Park Sanssouci, Heiko Muschick.

In dem Park stehen nach Angaben der Stiftung etwa 130 000 Sommerblumen und rund 26 000 Bäume. Die knapp 300 Hektar große Anlage geht auf Preußenkönig Friedrich II. (1712-1786) zurück. Probleme mit Hitze und Trockenheit gibt es auch in den anderen Gärten der Stiftung.

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