Verfolgungsjagd auf der A 11:

Polizei fasst Autoschieber

Ein Verdächtiger flüchtete mit einem gestohlen Auto vor der Polizei und überfuhr sogar eine Nagelfalle.

Der Fahrer ignorierte alle Haltezeichen der Polizei.
Jens Wolf Der Fahrer ignorierte alle Haltezeichen der Polizei.

Der Polizei ist am Sonntag ein 42 Jahre alter Autoschieber ins Netz gegangen, wie die Polizeidirektion Ost am Montag mitteilte. Beamten war auf der Autobahn 11 ein hochwertiger japanischer Geländewagen aufgefallen, der bereits zur Fahndung ausgeschrieben war. Die Polizisten versuchten, den Fahrer zwischen den Anschlussstellen Lanke und Finowfurt (Barnim) zum Halten zu bringen, doch der Mann ignorierte die Anhaltezeichen und raste stattdessen weiter Richtung Norden – offenbar, um über die Bundesgrenze nach Polen zu flüchten.

Kollegen aus der Uckermark griffen zur Unterstützung ein und legten an der Anschlussstelle Pfingstberg sogenannte Stopp Sticks – moderne Nagelfallen – aus. Dennoch setzte der 42-Jährige seine Flucht mit dem Auto fort und versuchte dann noch, zu Fuß zu entkommen, nachdem ein durch die Nagelfallen zerstörter Reifen eine Weiterfahrt nicht mehr zugelassen hatte.

Schließlich gelang es den Beamten, den polnischen Staatsbürger doch festzunehmen. Er wird nun von Ermittlern der SOKO Grenze vernommen.

Der Wert des in Halle/Saale gestohlen Fahrzeugs wird nach Angaben der Polizei auf rund 33 000 Euro geschätzt.

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