Gesprengte Geldautomaten:

Polizei gelingt Schlag gegen Einbrecherbande

Eine Einbrecherbande, die in Brandenburg und Berlin mit gestohlenen Panzerschränken und aufgesprengten Geldautomaten für Aufsehen sorgte, ist jetzt der Polizei ins Netz gegangen.

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, sei es der beim Brandenburger Landeskriminalamt angesiedelten Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Berlin-Brandenburg gelungen, sieben Tatverdächtige dingfest zu machen. Seit Jahresbeginn wurde gegen die Männer im Alter zwischen 21 und 58 Jahren wegen schweren Bandendiebstahls und weiterer Delikte ermittelt. Gegen sechs von ihnen wurden Haftbefehle vollstreckt, der siebente Täter befindet sich bereits seit einem Jahr in Haft.

Ihnen wird vorgeworfen seit Oktober 2010 vor allem im Land Brandenburg, aber auch in Berlin und Thüringen bei diversen Einbrüchen Stahlschränke, in denen sie Bargeld oder andere Wertgegenstände vermuteten, aufgebrochen oder entwendet zu haben. Darüber hinaus sollen in fünf Fällen in Berlin und Brandenburg Geldautomaten durch Einleiten von Gas aufgesprengt worden sein.

Nach derzeitigen Ermittlungen werden die Täter aber nicht mit der Geldautomatensprengung vom Juni im uckermärkischen Fürstenwerder in Verbindung gebracht, teilte ein Polizeisprecher mit.

Die Diebesbande hat nach Polizeiangaben Bargeld und Schmuck im Wert von 300 000 Euro erbeutet.