Fall Elias:

Polizei rechnet nun mit dem Schlimmsten

Seit mehr als einem Monat ist der sechsjährige Junge verschwunden. Die Ermittler erwarten nicht mehr, ihn noch lebend zu finden.

Es gibt kaum Hoffnung, dass der Junge noch lebt.
Ralf Hirschberger Es gibt kaum Hoffnung, dass der Junge noch lebt.

Mehr als einen Monat nach dem Verschwinden des sechsjährigen Elias aus Potsdam geht die Polizei inzwischen vom Schlimmsten aus. „Wir rechnen nicht mehr damit, dass Elias noch lebt“, sagte Chef-Ermittler Michael Scharf. „Mittlerweile gehen wir von einem Verbrechen aus“, sagte der Leitende Polizeidirektor. Der Junge verschwand am 8. Juli im Potsdamer Stadtteil Schlaatz. Er war am frühen Abend nur zum Spielen kurz nach draußen gegangen. Seitdem fehlt von ihm jede Spur.

Mittlerweile gehen nach Angaben eines Polizeisprechers fast keine aktuellen Hinweise mehr aus der Bevölkerung ein. Die bisher etwa 950 Tipps seien nahezu alle abgearbeitet.

Scharf sagte, die Sonderkommission gehe jetzt noch einmal Spuren nach, denen zu Beginn keine Bedeutung beigemessen worden sei. „Beispielsweise haben wir Spielzeug gefunden, das nicht Elias gehört. Jetzt schauen wir, ob der Junge damit nicht vielleicht vom Spielplatz weggelockt worden sein könnte“, erklärte der Leitende Polizeidirektor.

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