Mehr Personal:

Polizei verstärkt Kampf gegen Rechtsextreme

Die Brandenburger Polizei reagiert auf die wachsende Gewalt-Kriminalität von Neonazis, indem sie mehr Beamte bei Ermittlungen einsetzt.

Brandenburgs Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke
Ralf Hirschberger Brandenburgs Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke

Angesichts eines rapiden Anstiegs rechtsmotivierter Straf- und Gewalttaten stockt Brandenburg die Zahl der Beamten im Staatsschutz deutlich auf. In den vier Polizeidirektionen würden neben den bislang 139 weitere 40 Beamte eingesetzt, sagte Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke am Freitag in Potsdam.

Nach der offiziellen Statistik war die Zahl politisch motivierter Straftaten im vergangenen Jahr um 3,6 Prozent auf 1972 Fälle gestiegen. Dabei nahm die rechtsmotivierte Kriminalität um mehr als 23 Prozent zu, während im linken Spektrum ein deutlicher Rückgang der Straftaten um 38 Prozent registriert wurde.

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