Fünf Wochen Fehlzeit:

Polizisten fehlen im Schnitt 35,5 Tage wegen Krankheit

Die Gewerkschaft der Polizei macht Überlastung der Beamten für den hohen Krankenstand verantwortlich.

Laut GdP reichen die personellen Kapazitäten der Polizei nicht aus.
Tim Brakemeier Laut GdP reichen die personellen Kapazitäten der Polizei nicht aus.

Der Krankenstand unter Brandenburgs Polizisten ist nahezu unverändert hoch. Im vergangenen Jahr fiel jeder Beamte im Durchschnitt 35,5 Tage wegen Krankheit aus, auf eine Sieben-Tage-Woche umgerechnet entsprach dies fünf Wochen, wie aus der Antwort des Innenministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der CDU hervorgeht. Im Jahr 2014 fehlten die Beamten im Durchschnitt 35,7 Tage.

Den höchsten Krankenstand gab es demnach im Vorjahr bei der Wasserschutzpolizei mit 46 Tagen. Die Beamten der Spezialkräfte und -einheiten fehlten im Schnitt nur 18 Tage.

Als Ursache nannte der Brandenburger Landeschef der Gewerkschaft der Polizei, Andreas Schuster, der Zeitung zufolge Überlastung. Pro Tag seien durchschnittlich 800 Kollegen nicht im Dienst. Hintergrund seien die zusätzlichen Aufgaben etwa durch die Bewachung von Flüchtlingsunterkünften und Einsätze bei Demonstrationen.

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