56-Jährige in Klinik eingeliefert:

Potsdamerin an Küstenhang gestürzt

Die Frau hatte die vorgesehenen Wege verlassen. Das machte einen aufwendigen Rettungseinsatz nötig.

Die Verletzte wurde über den Seeweg gerettet.
Foto: DGzRS/Die Seenotretter Die Verletzte wurde über den Seeweg gerettet.

Eine Frau aus Potsdam ist an einem Küstenhang bei Lohme (Ostseeinsel Rügen) gestürzt. Die 56-jährige Urlauberin wollte nach Angaben des zuständigen Rettungsdienstes in Bergen am Dienstag vom Steinstrand zu einem drei Meter höher liegenden Weg klettern, sei dann aber ausgerutscht.

Da die Frau wegen zweier künstlicher Hüftgelenke nicht mehr allein aufstehen konnte, wurde sie auf einer Trage von Rettern der Feuerwehr zum Strand transportiert, wie ein Sprecher am Mittwoch sagte. Der bewaldete Küstenhang bei Lohme hat an dieser Stelle eine Höhe von rund 25 bis 30 Metern und ist von mehreren Wegen durchzogen.

Verdacht auf Hüftfraktur

Der Seenotrettungskreuzer „Harro Koebke“ brachte die Frau nach Sassnitz, wie ein Sprecher der Wasserschutzpolizei sagte. Dort wurde sie mit Verdacht auf eine Hüftfraktur mit einem Krankenwagen in die Klinik nach Bergen gefahren. Knapp 20 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Sassnitz und Lohme waren im Einsatz, sagte Marcel Gau von der Feuerwehr Sassnitz.

Immer wieder kommt es zu Unfällen an der Steilküste von Rügen – häufig, weil Wanderer das Wegegebot nicht beachten. Zwei bis dreimal im Jahr müssten die Höhenretter an der Steilküste helfen, weil Urlauber die Wege verlassen und dann dabei in gefährliche Situationen geraten, sagte Gau.

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