Werksschließungen:

Protest gegen Pläne der Bahn

Die Deutsche Bahn will die Standorte in Eberswalde und Zwickau schließen. Nun gehen Gewerkschafter auf die Barrikaden. Für sie werden Arbeitsplätze ohne Not riskiert.

So wurden die Mitglieder des Bahn-Aufsichtsrates für ihrer Sitzung am Mittwoch begrüßt.
Bernd Von Jutrczenka So wurden die Mitglieder des Bahn-Aufsichtsrates für ihrer Sitzung am Mittwoch begrüßt.

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat die Deutsche Bahn aufgefordert, geplante Werksschließungen zu überprüfen. Der Staatskonzern plane, in den nächsten Jahren 27 von derzeit 107 Instandhaltungswerken aufzugeben, teilte die EVG am Mittwoch mit. Das Thema stand auch auf der Tagesordnung des Bahn-Aufsichtsrates am selben Tag. Vor Sitzungsbeginn hatten rund 100  Mitarbeiter gegen den Verlust von 570 Arbeitsplätzen in Eberswalde (Barnim) und Zwickau protestiert.

Die Bahn hatte Anfang Oktober angekündigt, die beiden Werke zu schließen – Zwickau bis Ende 2015 und Eberswalde bis Ende 2016, der Uckermark Kurier berichtete. Der Vorsitzende des Betriebsrats in Eberswalde, Ulf Boehnke, wandte sich vor allem dagegen, „in strukturschwachen Regionen Arbeitsplätze ohne Not zur Disposition zu stellen“.

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