Früchte fast reif:

Regen könnte Kirschernte bedrohen

Die Obstbauern warten darauf, dass die nächsten Früchte gepflückt werden können. Allerdings gibt es auch Risiken.

Wenn die Kirschen nass werden, drohen sie zu platzen.
Ralf Hirschberger Wenn die Kirschen nass werden, drohen sie zu platzen.

Brandenburger Obstbauern können in dieser Saison mit einer guten Kirschernte rechnen – vorausgesetzt, es gibt keinen weiteren Regen. „Die Bäume hängen voll, die Früchte sind gut entwickelt“, sagt Stefan Lindicke, Geschäftsführer vom Obsthof in Werder (Havelland). Regen könne ihnen aber nun sehr schaden: Die Früchte platzen dann auf und schimmeln am Baum. Zwar sind sie dann nicht mehr verkäuflich, müssten aber trotzdem gepflückt werden. Sonst werden die übrigen Früchte schnell geschädigt.

Nach Angaben des Brandenburger Gartenbauverbandes sind Süßkirschen nach Äpfeln die zweitstärkste Obstart. Die Bäume stehen auf 425 Hektar im Land, 60 Prozent davon im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Angebaut werden vor allem die Sorten Regina, Kordia und Giorgia. Im Vorjahr wurden 815 Tonnen Süßkirschen geerntet – aufgrund schlechter Witterung nicht besonders viel. Die Ernte der Süßkirschen läuft noch bis Mitte/Ende Juli. Dann werden auch die Sauerkirschen von den Bäumen gepflückt.

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