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Rentner wohl von Biber gebissen

Normalerweise scheuen Biber Menschen. Doch es gibt offenbar Ausnahmen - denn im Oderbruch ist ein Tier in aller Munde.

Normalerweise halten sich Biber von Menschen fern. Im Oderbruch gibt es jetzt anderes zu berichten.
Patrick Pleul Normalerweise halten sich Biber von Menschen fern. Im Oderbruch gibt es jetzt anderes zu berichten.

Die Attacke eines Bibers auf einen Brandenburger Rentner geht möglicherweise auf die Verkettung unglücklicher Umstände zurück. Normalerweise scheuen Biber Menschen, sagte der Landes-Biberbeauftragte Mathias Gutte am Freitag auf Anfrage. Ihm sei bislang kein Fall bekannt, in dem Biber Menschen gebissen hätten.

Die Wunde an der rechten Wade des Mannes soll  zehn Zentimeter lang und drei bis vier Zentimeter tief sein. Der Rentner wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Im Oderbruch leben zahlreiche Biber.

Die Tiere sendeten deutliche Warnsignale, erklärt Gutte: Klappern hörbar mit den Zähen und fauchen wie Katzen. „Ob wirklich ein Biber zugebissen hatte, könnte nur eine genetische Probe klären“, sagte er.