Fertigstellung bis Sommer 2015:

Richtfest bei der Luftrettung in Angermünde

Die künftige Rettungsstation hat für den ganzen Nordosten Brandenburgs eine große Bedeutung.

DRF-Vorstand Steffen Lutz (Mitte, mit Brille) freut sich, dass die Arbeiten zügig vorangehen.
Matthias Bruck DRF-Vorstand Steffen Lutz (Mitte, mit Brille) freut sich, dass die Arbeiten zügig vorangehen.

Es dauert nun noch etwa sieben Monate, bis das System der brandenburgischen Luftrettung perfekt sein und auch im uckermärkischen Angermünder der Rettungshubschrauber aufsteigen wird. Das stellte der Vorstand der DRF Luftrettung Steffen Lutz am Donnerstag am Rande des Richtfestes für den neuen Sitz der DRF-Luftrettung auf dem Angermünder Gewerbegebiet fest.

In einer Bauzeit von nur vier Monaten ist der Rohbau seit dem Sommer hochgezogen worden. „Wir sind mit dem bisherigen Verlauf der Bauarbeiten sehr zufrieden. Ich gehe davon aus, dass im Sommer 2015 unser rot-weißer Hubschrauber erstmals von Angermünde aus zu einem Einsatz starten wird“, sagte Lutz. Das Unternehmen investiert rund drei Millionen Euro in den Neubau der Station. Die Kosten trägt zunächst die Luftrettung, refinanziert werden diese aber durch die Krankenkassen, die die Flugminutenpreise erstatten.

In Angermünde entstehen ein Hangar sowie ein Landeplatz mit einer Tankanlage. Das Stationsgebäude umfasst ein Flugbüro, einen Besprechungsraum, drei Funktionsräume sowie Ruhe-, Umkleide- und Hygieneräume.

„Mit dieser Station wird die notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung im Nordosten des Landes erheblich verbessert. Wir schließen hier die letzte Lücke und gewährleisten ein flächendeckendes Luftrettungsnetz im Land Brandenburg“, sagte Gesundheitsstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt (Linke). Das Einsatzgebiet des Angermünder Hubschraubers wird sich auf die Landkreise Barnim, Uckermark und Oderhavel sowie Märkisch Oderland erstrecken.

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