Es hakt nicht nur beim Geld:

Rückkehr der Attikafiguren verzögert sich

Eigentlich war die Rückkehr der ersten Skulpturen nach Potsdam schon für Juni geplant. Doch es gibt mehrere Gründen, warum es nun noch länger dauert.

Nach dem Abriss des alten Potsdamer Schlosses waren einige Skulpturen in Berlin zu sehen.
Maurizio Gambarini Nach dem Abriss des alten Potsdamer Schlosses waren einige Skulpturen in Berlin zu sehen.

Die für diesen Monat geplante Rückkehr der ersten Attikafiguren auf das Potsdamer Landtagsschloss verzögert sich. Grund sei die langwierige Bearbeitung der Bauanträge für die Aufstellung der Figuren, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Vereins Potsdamer Stadtschloss, Hans-Joachim Kuke. Wann die Figuren kommen, sei völlig offen.

Zudem muss der Verein alle Kosten für die Restaurierung der Figuren selbst stemmen. Denn das Land beteiligt sich daran nicht. Allein die Fertigstellung der ersten acht Figuren hat 300 000 Euro gekostet, hinzu kommen mindestens 6000 Euro pro Figur für die Platzierung auf den Dachgesimsen.

„Im gerade beschlossenen Doppelhaushalt für 2015/2016 gibt es für die Aufstellung der Figuren kein Geld“, bestätigte Landtagssprecher Rainer Liesegang. Pikant ist dabei: Sobald sie auf dem Parlamentsbau stehen, gehen die Figuren in das Eigentum des Landtags über, weil sie dann Teil des Gebäudes seien, sagte Liesegang.

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