Mehr Interessenten als im Vorjahr:

Rund 2000 Besucher bei der Ostereiermesse

Die Lausitzer Sorben bemalen bereits seit Jahrhunderten in der Vorosterzeit Eier.

Verzierte Ostereier haben im Spreewald eine große Tradition.
Patrick Pleul Verzierte Ostereier haben im Spreewald eine große Tradition.

Rund 2000 Neugierige haben am Wochenende bei sonnigem Frühlingswetter die
16. Ostereiermesse im Spreewald-Museum Lübbenau besucht. „Das waren sichtbar mehr als im letzten Jahr, ein sehr schöner Auftakt in die Saison“, sagte Museumsdirektor Stefan Heinz am Sonntag.

Knapp 40 Aussteller aus der Ober- und Niederlausitz zeigten den Besuchern, wie sie auf kunstvolle Weise Vogeleier verschiedenster Art verzieren können. Vom Kiebitz- bis zum Straußenei sind alle Größen vertreten. Zu den historischen Bearbeitungsmethoden zählen die Ätz-, Wachsreservier-, Bossier- oder Ritztechnik.

Klassische Ornamente sorbischer Ostereier sind der Wolfszahn und das Sonnenrad. Die älteste Überlieferung sorbischer Ostereier stammt aus dem Jahr 1717. Durch die Verzierungen wird nicht nur der Wert erhöht. Bestimmte Ornamente sollen die magische Wirkung verstärken. Solche Eier gelten bei den Sorben als Zeichen des persönlichen Glückwunschs.

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