Kein Rückgang gegenüber 2015:

Rund 40 000 Flüchtlinge im kommenden Jahr erwartet

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) will die Neuankömmlinge durch gute Bildung für den Arbeitsmarkt qualifizieren.

Rund 35 000 Asylbewerber kamen 2015 nach Brandenburg.
Patrick Pleul Rund 35 000 Asylbewerber kamen 2015 nach Brandenburg.

Brandenburg erwartet auch im kommenden Jahr insgesamt 30 000 bis 40 000 Flüchtlinge. Eine genaue Prognose sei schwer zu treffen, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Montag. Die Aufnahme und Integration der Menschen seien eine große Herausforderung. „Es ist aber eine Chance, die unser Land auf lange Sicht stärker macht, wenn man es richtig anpackt.“

In den kommenden Jahren würden weit mehr Menschen in Rente gehen, als Schulabgänger nachwüchsen, erklärte der Regierungschef. Daher müssten die Flüchtlinge, die bleiben dürften, mit guter Bildung für den Arbeitsmarkt qualifiziert werden. Er hatte dazu im November das „Bündnis für Brandenburg“ ins Leben gerufen, in dem Wirtschaft, Politik, Verbände und Initiativen ihre Maßnahmen bündeln wollen. „Brandenburg ist ein Land, das sich ganz klar gegen Ausländerfeindlichkeit und klar gegen Rechtsextremismus stellt.“

Die Mark habe die Aufnahme der Menschen bisher gut gemeistert, so Woidke. „Zu Anfang gab es eine Phase, in der es ein wenig drunter und drüber ging, als die Flüchtlingszahlen quasi über Nacht explodiert sind.“ Nun verlaufe es aber geordnet.

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