Dramatische Entwicklung:

Rund ein Drittel der Bienenvölker gestorben

Ursache ist Imkern zufolge der starke Befall durch die Varroa-Milbe.

Bienen sind für die Natur sehr wichtig.
Fredrik von Erichsen Bienen sind für die Natur sehr wichtig.

Mindestens 30 Prozent aller Bienenvölker haben nach Schätzungen des Landesverbandes Brandenburgischer Imker den Winter nicht überlebt. Der zweite Vorsitzende des Verbandes, Lothar Lucke, befürchtet, dass möglicherweise sogar 40 Prozent der rund 20 000 Völker verendet sind.

Ursache sei der starke Befall durch die Varroa-Milbe. Diese konnte sich durch den zeitigen und warmen Frühling sowie den milden Herbst im vergangenen Jahr besonders stark ausbreiten, so Lucke.

Die Varroa-Milbe – lateinisch: Varroa destructor – befällt vor allem die Brut von Honigbienen im Bienenstock, saugt aber auch am Hinterleib von erwachsenen Bienen. Diese werden davon sehr geschwächt. Außerdem übertragen Milben Viren.

Auch in anderen Bundesländern sei der Verlust mit durchschnittlich 30 Prozent sehr hoch, teilte der Deutsche Imkerbund auf Anfrage mit. Normalerweise sind es nur zehn Prozent.

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