Kabelschacht-Brand:

S-Bahn in Hennigsdorf lahmgelegt

Ermittler gehen nun dem Verdacht einer möglichen Brandstiftung nach.

Wegen des Brandes konnte sieben Stunden keine S-Bahn fahren.
Britta Pedersen Wegen des Brandes konnte sieben Stunden keine S-Bahn fahren.

Nach einem Brand in einem S-Bahn-Kabelschacht in Hennigsdorf (Oberhavel) wird wegen des Verdachts auf Brandstiftung ermittelt. Auf der Eisenbahnbrücke über die Havel-Oder-Wasserstraße seien Spuren gesichert worden. Dabei kam auch ein Hubschrauber zum Einsatz, teilte ein Polizeisprecher am Montag mit. Die Auswertung werde jedoch dauern. Der Staatsschutz der Polizei ermittelt.

Der Brand war Sonntagnacht kurz vor Mitternacht von der Bundespolizei entdeckt worden. Daraufhin wurde der Verkehr auf der S-Bahnlinie S 25 unterbrochen. Löscharbeiten, Spurensuche und die Reparatur verschmorter Kabel zogen bis in den frühen Montagmorgen hinein. Nach Bahnangaben war die S 25 etwa sieben Stunden unterbrochen. Erst gegen 6.30 Uhr konnte der erste S-Bahnzug die Brandstelle wieder passieren, erklärte ein Bahnsprecher.

Ein Brandanschlag wie im August 2014 auf einen Kabelschacht der Berliner S-Bahn zwischen den Bahnhöfen Treptower Park und Ostkreuz konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden. Es liege den Behörden diesmal jedoch kein Bekennerschreiben vor, hieß es.

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