Angeklagter gesteht:

Safe auf Opfer geschleudert und die Leiche verbrannt

Brutale Szenen in einem Kleingarten: Jemand wirft einen kiloschweren Safe auf einen Mann, sticht danach mit einer Mistgabel auf ihn ein. Der Verdächtige gab die Taten vor Gericht zu.

Ein 44-Jähriger ist wegen Mordes angeklagt, eine Frau wegen schwerer Körperverletzung.
Stefan Puchner Ein 44-Jähriger ist wegen Mordes angeklagt, eine Frau wegen schwerer Körperverletzung.

Ein 44-Jähriger hat vor Gericht zugegeben, einen kiloschweren Safe auf einen Bekannten geschleudert und dessen Leiche danach verbrannt zu haben. "Ich habe in dem Moment nicht hingeguckt", beschrieb der Angeklagte zum Prozessauftakt am Montag am Landgericht Frankfurt (Oder) den Moment, als er den Tresor in seinem Garten nordöstlich von Berlin auf das Opfer geworfen habe. "Ich habe den Tresor einfach hochgehoben und runtergeworfen." Das Opfer soll in einer Grube gelegen haben, die im Garten als Feuerstelle genutzt wird.

Dem Ganzen soll ein Streit vorausgegangen sein. Eine 27 Jahre alte Mitangeklagte, die die Ex-Frau des 44-Jährigen ist, soll bei dem Treffen im April in Werbellin in der Gemeinde Schorfheide (Barnim) laut Anklage auf den Bekannten zunächst eingeschlagen haben. Danach soll ihr Ex-Mann das Opfer traktiert haben, um zu verhindern, dass es zu einer Anzeige gegen die Frau kommen könnte.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten Mord vor, der Frau schwere Körperverletzung. Die Anklagebehörde befürwortet die Unterbringung des Mannes in einer psychiatrischen Einrichtung. Sie geht auch von verminderter Schuldfähigkeit aus. Hintergrund sei eine Trinksucht des Mannes.

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