Ausstellungstipp:

Schau zeigt Spiele aus Ost und West

Welches Spielzeug war beliebt? In den Kinderzimmern der Bundesrepublik und der DDR gab es erstaunliche Parallelen.

In beiden deutschen Staaten gefragt waren Brettspiele.
Peter Endig In beiden deutschen Staaten gefragt waren Brettspiele.

Vom Volkspolizei-Tretauto bis hin zu Lego: Eine Wanderausstellung über deutsch-deutsche Spielzeuggeschichte ist über den Winter im Senftenberger Schloss (Oberspreewald-Lausitz) zu sehen. Die Schau startet an diesem Wochenende. Anhand von hunderten Objekten soll gezeigt werden, wie das Angebot in Spielzeuggeschäften in der BRD und DDR aussah, welche Parallelen und welche gesellschaftlichen Einflüsse es gab, wie das Museum Schloss und Festung Senftenberg ankündigte.

Kinder können an Mitmachstationen zum Beispiel eine Spielekonsole aus DDR-Zeiten ausprobieren und mit einer Papier-Anziehpuppe spielen. Die Schau will Rollenbilder beleuchten, zudem gibt es einen besonderen Schwerpunkt Weltraum.

Die Objekte der Sammlung waren nach Museumsangaben schon an anderen Orten zu sehen. Darunter ist das Museum Petersberg bei Halle in Sachsen-Anhalt. Für Senftenberg sei aber eine eigene Schau konzipiert worden, teilte das Museum mit. Auch die Mitmachstationen seien neu. Die Ausstellung „Sandmann trifft Micky Maus – Deutsch-deutsche Spielzeugwelten“ ist bis zum 6. März in Südbrandenburg zu sehen.

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