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Schiffshebewerk macht Winterpause

Das heute noch immer genutzte Schiffshebewerk Niederfinow ging bereits 1934 in Betrieb.

Das Schiffshebewerk muss gewartet werden.
Patrick Pleul Das Schiffshebewerk muss gewartet werden.

Die traditionelle Winterpause am Schiffshebewerk Niederfinow (Barnim) hat am Montag begonnen. Die Zeit werde für notwendige Wartungs- und Reparaturarbeiten genutzt, sagte ein Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes Eberswalde. Vom 17. Februar an soll der Schiffsfahrstuhl, mit dessen Hilfe Schiffe eine Höhe von 36 Metern überwinden, wieder nutzbar sein. „Alle geplanten Arbeiten sind überschaubar. Wir gehen nicht davon aus, dass es Verzögerungen geben wird.“

Wichtigste Arbeit sei diesmal die Überholung des sogenannten Umformers, der für Gleichstrom für die Antriebsmotoren des Fahrstuhls sorge. „Dieses Teil hüten wir wie unseren Augapfel“, betonte der Sprecher. Das Gerät gebe es nicht mehr zu kaufen und müsse somit sorgsam behandelt werden.

Das Schiffshebewerk auf dem Weg zwischen Berlin und Stettin (Szczecin) wurde 1934 in Betrieb genommen. In der Nähe des technischen Denkmals wird ein neues Hebewerk gebaut, das größere Schiffe transportieren kann. Dafür wurde 2009 der Grundstein gelegt.