Breitband-Ausbau:

Schnelles Netz überall in der Uckermark bis 2015

Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke) will den Ausbau des Glasfaser-Breitbandnetzes in den kommenden zwei Jahren abschließen. Doch die Finanzierung des Vorhabens ist in einigen Regionen noch unsicher.

Lahme Internetverbindungen in Brandenburg sollen endlich Vergangenheit sein. Dafür muss aber erst mal an den Kabeln gearbeitet werden.
Peter Kneffel Lahme Internetverbindungen in Brandenburg sollen endlich Vergangenheit sein. Dafür muss aber erst mal an den Kabeln gearbeitet werden.

In den drei nordöstlichen Regionen Prignitz-Oberhavel, Uckermark-Barnim und Oderland-Spree sei die Finanzierung mit 54 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung gesichert, teilte Christoffers mit. In der Region Prignitz-Oberhavel werde die Telekom knapp 400 Kilometer Glasfaser verlegen und somit rund 49 000 Haushalte mit schnellen Internet-Verbindungen versorgen. In den beiden anderen Regionen laufe die Ausschreibung. Bis März 2015 soll der Ausbau im Nordosten abgeschlossen sein.

In den südwestlichen Regionen Lausitz-Spreewald und Havelland-Fläming geht das Ministerium von einem weiteren Investitionsbedarf in Höhe von 53 Millionen Euro aus. Im Havelland-Fläming sei die Finanzierung mit EU-Mitteln gesichert, in der Lausitz sei dies noch offen. Dennoch sollen auch diese Ausschreibungen möglichst bald auf den Weg gebracht werden.