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Schon fast 60 000 Einzeltickets verkauft

Wenige Tage vor Beginn der Buga sind die Organisatoren zufrieden. Der Kartenvorverkauf liegt über den Erwartungen. Doch die Blumenschau in Brandenburg und Sachsen-Anhalt wird teurer als erwartet.

Viele Pflanzen in den Parks blühen schon.
Bernd Settnik Viele Pflanzen in den Parks blühen schon.

Zehn Tage vor Eröffnung der Bundesgartenschau (Buga) im Havelland haben die Veranstalter bislang 13 400 Dauerkarten und 58 000 Einzelkarten für die Blumenschau verkauft, die am 18. April eröffnet wird und bis zum 11. Oktober dauern soll. Das sagte die Oberbürgermeisterin der gastgebenden Havelstadt Brandenburg, Dietlind Tiemann (CDU), am Mittwoch in Potsdam. „Unsere Erwartungen wurden übertroffen“, fügte sie hinzu. An den fünf Standorten der Gartenschau seien die Vorbereitungen so gut wie abgeschlossen. „Wir können an allen Standorten eröffnen“, so Tiemann.

Insgesamt rechnen die Veranstalter mit rund 1,5 Millionen Besuchern. Da eine Einzelkarte zum Besuch aller fünf Buga-Standorte berechtige, würden insgesamt 4,5 Millionen Besuche erwartet. Mit jeweils 1,5 Millionen Besuchern rechnen die Veranstalter dabei in Brandenburg und Rathenow, mit 750 000 in Havelberg, der Rest soll sich auf die kleineren Standorte in Premnitz und Stölln verteilen.

Neun Millionen Euro mehr als ursprünglich kalkuliert

Dabei wird die Buga deutlich teurer als ursprünglich geplant: Während man vor einiger Zeit noch mit 26 Millionen Euro Durchführungskosten kalkulierte, schlägt der Betrieb der fünf insgesamt 53 Hektar großen Parkanlagen nun mit 35 Millionen Euro zu Buche.

Dazu kommen rund 76 Millionen Euro, die das Land Brandenburg in die Infrastruktur der Region, etwa eine Sanierung des Hauptbahnhofs von Brandenburg (Havel) und dessen Umfeld investierte. „Das hätten wir aber auch ohne Buga gemacht“, betonte Tiemann. Ursache für die Kostensteigerung sei auch die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns: Die von Fremdfirmen erbrachte Bewachung des Buga-Geländes verteuere sich dadurch, so Tiemann.