Absichtserklärung unterzeichnet:

Schwedter Papierhersteller will Nachbarwerk kaufen

Die Papierindustrie in Schwedt konsolidiert sich: Leipa will UPM übernehmen. Die Mitarbeiter erhalten bereits jetzt ein wichtiges Signal.

Die Papierindustrie spielt in Schwedt eine wichtige Rolle.
Patrick Pleul Die Papierindustrie spielt in Schwedt eine wichtige Rolle.

Der Papierhersteller Leipa Georg Leinfelder GmbH in Schwedt will das benachbarte Werk der Firma UPM kaufen. Im ersten Quartal des kommenden Jahres solle das erledigt sein, sagte Leipa-Marketing-Direktor Nenad Nemarnik am Dienstag. Eine entsprechende Absichtserklärung sei unterzeichnet worden.

UPM lieferte bislang Zeitungspapier. Nach einer Umrüstung von Maschinen soll künftig aus Altpapier Spezialmaterial für die Beschichtung von Wellpappen gefertigt werden. Leipa will mit dem Erwerb des Betriebes die Kapazität auf rund 450 000 Tonnen pro Jahr verdoppeln.

Mitarbeiter werden übernommen

Das sei eine gute Nachricht für den Papierstandort Schwedt, sagte Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD). Die Ankündigung, alle 250 UPM-Mitarbeiter zu übernehmen, sei ein wichtiges Signal für die Belegschaft.

Leipa produziert in Schrobenhausen (Bayern) und in Schwedt (Uckermark) unterschiedliche Papiere.

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