Fast 140 Anzeigen erstattet:

Schwere Verstöße gegen den Naturschutz

In Brandenburg gibt es viele Pflanzenarten, die gefährdet sind. Sie sollten erhalten werden, doch es gibt immer wieder Menschen, diese Bestimmungen missachten. Einige Vergehen sind besonders dreist.

In zahlreichen Fällen wurde Torfmoos ausgerissen, um es für Blumengestecke zu verwenden.
Felix Kästle In zahlreichen Fällen wurde Torfmoos ausgerissen, um es für Blumengestecke zu verwenden.

Fast 140 Verstöße gegen den Naturschutz hat die Brandenburger Naturwacht im vergangenen Jahr angezeigt. Verloren gingen unter anderem geschützte Orchideen, nachdem im Biosphärenreservat Spreewald unerlaubt eine Pferdekoppel angelegt wurde, sagte Manfred Lütkepohl, Leiter der Naturwacht Brandenburg, am Donnerstag in Potsdam. Die Pflanzen stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten.

Im Naturpark Schlaubetal wurden ebenfalls gefährdete Weiß- und Torfmoose auf großen Flächen ausgegraben, um sie für Blumengestecke zu verwenden. Insgesamt seien landesweit 1000 Fälle registriert worden – wie seit Jahren. 1999 waren es noch 8000. In der Naturwacht arbeiten 90 Ranger in den Schutzgebieten.

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