Krankheit bricht wieder aus:

Seltene Seuche tötet mehrere Tiere

Die Wild- und Rinderseuche ist im Landkreis Dahme-Spreewald aufgetreten und hat zum Tod von sechs Highland-Rindern geführt. Jetzt sollen Jäger besonders aufmerksam sein.

Ein Rind der betroffenen Rasse.
Patrick Seeger Ein Rind der betroffenen Rasse.

„Die Untersuchungsergebnisse waren eindeutig“, sagte Amtstierarzt Clemens Müller. Er war nach dem Tod der Tiere vor gut einer Woche vom behandelnden Tierarzt eingeschaltet worden.

Die Rinder gehörten zu einer rund 30-köpfigen Herde in Klein Liebitz bei Lieberose. Die Seuche ist nicht mehr anzeige- oder meldungspflichtig in Deutschland. Vor drei Jahren hatte es jedoch in Brandenburg bereits Fälle in Teltow-Fläming und Potsdam-Mittelmark gegeben.

Für die Wild- und Rinderseuche ist neben Rindern vor allem Wild empfänglich. „Wir befragen deshalb jetzt die Jäger in Brandenburg, ob sie etwas beobachtet haben“, sagte Müller. Symptome könnten erhöhte Temperatur, blutiger Durchfall oder Atemnot sein. Sollte ein Tier unerwartet sterben, solle das Veterinäramt eingeschaltet werden. Eine Übertragung auf Menschen oder Haustiere sei bislang nicht bekannt.

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