Studium:

Semesterstart mit erweitertem Angebot

Brandenburg bleibt ein beliebtes Studienland. Das Interesse an neuen Studiengängen ist zum Teil aber noch überschaubar.

Die Hochschulen des Landes sind beliebt. An der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) studieren derzeit über 6000 Studenten aus der ganzen Welt.
Patrick Pleul Die Hochschulen des Landes sind beliebt. An der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) studieren derzeit über 6000 Studenten aus der ganzen Welt.

In Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz) werden Bachelorstudiengänge in Therapiewissenschaft und Pflegewissenschaft eingeführt. „Mit dem neuen Studienangebot reagiert das Land Brandenburg auf den wachsenden Fachkräftebedarf im Pflege- und Gesundheitsbereich“, erklärte Sozialminister Günter Baaske (SPD).

An der Universität Potsdam startet zum Wintersemester der neue Studiengang in jüdischer Theologie. Absolventen des Studiengangs können als Gemeinderabbiner oder Kantoren tätig werden. Für den neuen, deutschlandweit einmaligen Studiengang stellt das Land 563 000 Euro und zwei Professuren zur Verfügung. Allerdings hält sich das Interesse der Studierenden daran bislang noch in Grenzen: Nach Angaben von Kunst hätten sich bislang erst 36 Studierende für einen der 40 Studienplätze eingeschrieben.

Außerdem beginnt die Universität der Landeshauptstadt in diesen Tagen mit der Ausbildung von Inklusionslehrern, die zur Integration behinderter Schüler in normalen Schulen beitragen sollen. Für den Studiengang „Lehramt mit inklusionspädagogischer Ausbildung“ stehen 60 Studienplätze zur Verfügung.

Zudem wird das Land an den Universitäten Potsdam und Frankfurt (Oder) einen Bachelor in Jura anbieten, der auch als Ergänzung zu den Staatsexamensstudiengängen belegt werden kann.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung