Kulturförderung:

Singen und Tanzen sollen Integration voranbringen

Viele Vereine kümmern sich darum, Flüchtlingen das Einleben zu erleichtern. Auch in der Uckermark gibt es gute Beispiele.

Die Schauspielerei ist eine gute Möglichkeit, Neuankömmlingen Kontakt zu Deutschen zu verschaffen.
Stephanie Pilick Die Schauspielerei ist eine gute Möglichkeit, Neuankömmlingen Kontakt zu Deutschen zu verschaffen.

Integration auf der Theaterbühne, im Chor und beim Tanzen: Für ihre Arbeit mit Flüchtlingen erhalten Dutzende Kulturprojekte in Brandenburg Fördergeld. Für 42 Programme stehen in diesem Jahr 300 000 Euro zur Verfügung, teilte Kulturministerin Martina Münch (SPD) am Donnerstag in Potsdam mit. Das Land steuert davon 200 000 Euro bei, der Rest kommt vom Hilfsprogramm „Bündnis für Brandenburg“ zur Integration von Geflüchteten. In der Uckermark werden je ein Theaterprojekt in Schwedt und Prenzlau sowie ein Film in Prenzlau gefördert.

„Es geht uns ganz entscheidend darum, Projekte voranzubringen, die auf die Menschen zugehen und interkulturell angelegt sind“, sagte Münch. „Musik und Bildende Kunst ermöglichen Mitwirkung auch ohne sprachliche Vorkenntnisse.“

Viele der geförderten Projekte sind von Vereinen initiiert, aber es sind auch Einrichtungen wie das Naturkundemuseum Potsdam und die Kreismusikschule Oberhavel darunter. Bei den Projekten geht es zum Beispiel um Mosaikarbeiten, Fotografie, gemeinsames Singen oder Musik-Theater.

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