Erfolg für den Nationalpark:

Singende Schwäne sorgen im Odertal für viele Besucher

Der Nationalpark Unteres Odertal ist das bedeutendste Naturschutzgebiet im Land. Naturfreunde können da viel Interessantes entdecken.

Die Singschwäne ziehen schon bald wieder weiter in den Norden.
Patrick Pleul Die Singschwäne ziehen schon bald wieder weiter in den Norden.

Großes Interesse für Singschwäne: Insgesamt rund 2000 Besucher sind in den vergangenen Tagen in den Nationalpark Unteres Odertal (Uckermark) gekommen, um den glockenhellen Klang der großen Vögel zu hören. Damit zogen die neunten Singschwantage etwa doppelt so viele Menschen an wie im Vorjahr, wie die Nationalparkverwaltung in Schwedt/Oder am Montag mitteilte.

Den Besucheranstieg im Vergleich zu 2014 führt die Verwaltung unter anderem auf das gute Wetter in den vergangenen Tagen – vor allem am Wochenende – zurück. Die Singschwäne kommen aus Skandinavien und dem Baltikum, wo sie in der warmen Jahreszeit beheimatet sind, und überwintern unter anderem im Unteren Odertal. Derzeit seien rund 1000 Schwäne im Nationalpark zu sehen, erklärte die Nationalparkverwaltung.

Das „Singen“ kommt laut Nationalparkverwaltung vom Balzverhalten der Tiere, das schon im Vorfrühling einsetzt. Schon in den nächsten Tagen fliegen allerdings die ersten Schwäne wieder in Richtung Norden. Die zehnten Singschwantage sollen, je nachdem wie der kommende Winter wird, voraussichtlich im Februar 2016 stattfinden.

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