Mehr Laubbäume als früher:

So steht es um unsere Wälder

Brandenburgische Wälder bestehen zu 70 Prozent aus Kiefern. Das macht sie anfällig für Brände und Schädlinge. Das muss sich ändern.

Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt (CSU) und Forst-Wissenschaftler Demant haben bei der Waldinventur in Eberswalde Maß genommen.
Patrick Pleul Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt (CSU) und Forst-Wissenschaftler Demant haben bei der Waldinventur in Eberswalde Maß genommen.

Die mit Laubbäumen bewachsene Fläche in Brandenburg hat sich in den vergangenen zehn Jahren um etwa zwei Prozent erhöht. Der Waldumbau zeige erste Erfolge, betonte Forstminister Jörg Vogelsänger (SPD) am Donnerstag.

In großen Kieferngebieten besteht eine hohe Gefährdung durch Waldbrand und Schadinsekten. In Mischwäldern sind die Risiken wesentlich geringer, hieß es. Das Einbringen von Laubbäumen trägt zu einer Stabilisierung der Wälder bei. Insgesamt wachsen auf 25 Prozent der Waldfläche Laubbäume. Noch sei die Kiefer mit 70 Prozent die dominierende Art im Land.

Alle zehn Jahre werden im gesamten Bundesgebiet die Bäume im Wald „gezählt“. Erfasst wurden unter anderem die Fläche, der Eigentümer, Größe, Alter und Dicke der Waldbäume und Schäden durch Wild. Mit rund 1,1 Millionen Hektar befinden sich in Brandenburg zehn Prozent der Waldfläche Deutschlands. Etwa 37 Prozent der Region Berlin-Brandenburg sind mit Wald bedeckt.

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