Rückkehr der Attikafiguren:

SPD, Linke und Grüne gegen umstrittene Spenden

Die Montage der antiken Figuren finanziert der Landtag nicht selbst. Doch woher kommen die Gelder dafür?

Nach der Zerstörung des alten Schlosses waren die Skulpturen in Berlin aufgestellt worden.
Maurizio Gambarini Nach der Zerstörung des alten Schlosses waren die Skulpturen in Berlin aufgestellt worden.

SPD, Linke und Grüne lehnen Spenden einer umstrittenen Stiftung für Attikafiguren am Potsdamer Landtag ab. SPD-Fraktionschef Klaus Ness verlangte von den unterstützenden Vereinen einen Nachweis darüber, dass sie keine Spenden der Stiftung Preußisches Kulturerbe angenommen haben. Linke und Grüne äußerten sich ähnlich.

Die Organisation ist umstritten, weil der Stiftungsratsvorsitzende Max Klaar in der Vergangenheit durch rechtskonservative Positionen aufgefallen war. Mit seiner Traditionsgemeinschaft Potsdamer Glockenspiel sammelte er rund sechs Millionen Euro für den Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche. Im Streit um das Nutzungskonzept als Ort der Versöhnung zog er das Geld dann allerdings zurück.

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