Nach Platzecks Schlaganfall:

SPD nennt Gerüchte um Nachfolger "Bullshit"

Brandenburgs Regierungschef Platzeck will nach dem Schlaganfall weitermachen. Damit kann er Spekulationen über mögliche Nachfolger nicht verhindern.

Will weitermachen: Matthias Platzeck.
Patrick Pleul

SPD-Politiker haben Spekulationen über mögliche Nachfolger für den erkrankten brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck am Mittwoch zurückgewiesen.

Zum Bericht der „Bild“-Zeitung über einen eventuellen Wechsel von Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier nach Potsdam sagte der Parlamentarische Geschäftsführer im Bundestag, Thomas Oppermann, am Mittwoch: „Bullshit“. „Frank-Walter Steinmeier ist Fraktionsvorsitzender und bleibt das. Die Geschichte mit Brandenburg ist von allen Beteiligten dementiert worden.“

Woidke: "Willkürliche Spekulationen"

Neben Steinmeier nannten andere Blätter auch noch Brandenburgs Innenminister Dietmar Woidke. Dieser sagte: „Ich teile die Auffassung des früheren Ministerpräsidenten Manfred Stolpe, dass Matthias Platzeck Brandenburg auch weiter an der Spitze der Landesregierung dienen wird. Alles andere sind willkürliche Spekulationen ohne jede Grundlage.“

Platzeck hatte in der vergangenen Woche einen leichten Schlaganfall erlitten und auch zuvor schon mehrfach mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. 2006 hatte er nach zwei Hörstürzen den SPD-Bundesvorsitz abgegeben.

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Kommentare (1)

Herr Platzeck hat viel für unser Land getan. Doch es darf nicht auf Kosten der Gesundheit gehen! Er sollte zurücktreten. Ein Nachfolger wird sich bestimmt finden!