Ernte fiel knapp aus:

Sprunghafter Preisanstieg bei Gemüse in Brandenburg

Die Energiepreise sinken, aber gesunde Ernährung wird teurer. Vor allem einen Grund machen Experten aus.

Frisches Gemüse ist im vergangenen Monat in Brandenburg teurer gewesen.
Jens Büttner Frisches Gemüse ist im vergangenen Monat in Brandenburg teurer gewesen.

Für Gurken, Tomaten und Paprika müssen Haushalte zurzeit deutlich mehr zahlen als vor einem Jahr. In Brandenburg lagen die Verbraucherpreise für Gemüse im Juli um 11,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Bei Obst betrug der Anstieg 4,7 Prozent, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Donnerstag mitteilte. Besonders stark gingen die Preise für Gurken (plus 41,6 Prozent) und Paprika (39,4 Prozent) nach oben.

Nach Feststellung der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) haben zu wenig Sonnenschein und zu viel Regen zuletzt der Ernte in den Hauptanbaugebieten geschadet. Das Angebot sei deshalb relativ knapp, hieß es bei den Experten.

Insgesamt blieb die Jahresteuerung in Brandenburg auf sehr niedrigem Niveau: Im Juli lag sie bei 0,2 Prozent. Die Inflation wurde vor allem durch sinkende Energiepreise gedämpft.

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