Verschwundene Inga:

Spürhunde suchen Vermisste

Das kleine Mädchen aus Sachsen-Anhalt wurde bereits seit zwei Monaten nicht mehr gesehen. Nun wurde die Suche auf Brandenburg ausgedehnt.

Die Polizei setzte insgesamt sieben Hunde ein.
Sven Hoppe Die Polizei setzte insgesamt sieben Hunde ein.

Auf der Suche nach der seit mehr als zwei Monaten vermissten Inga aus Schönebeck hat die Polizei erneut Spezialhunde eingesetzt. Sieben Hunde mit besonders sensiblem Geruchssinn wurden auf eine Fährte im Zusammenhang mit dem Vermisstenfall angesetzt, wie Polizeisprecher Marc Becher in Magdeburg sagte. Ihr mehr als 200 Kilometer langer Weg führte von Haldensleben in der Börde bis nach Brandenburg und weiter nach Halle. Die Tiere können kleinste Partikel in der Luft erschnuppern und so auch älteren Fährten folgen.

Die kleine Inga war am 2. Mai in einem Waldstück bei Stendal spurlos verschwunden. Mehrere groß angelegte Durchsuchungen, Zeugenbefragungen und bundesweite Fahndungsaufrufe brachten bisher keine heiße Spur. Auch die neue Suchaktion verlief zunächst ergebnislos.

Am Mittwoch starteten die Ermittler einen neuen Versuch mit den hoch sensiblen Tieren. 30 Beamte folgten ihnen über die Autobahn 2 bis zum Berliner Ring in Brandenburg. Anschließend schlugen die Tiere einen Weg über die Autobahn 9 bis nach Halle ein, wie Becher weiter sagte. Am späten Nachmittag hätten sich die Hunde auf der Autobahn 4 in Richtung Dresden bewegt.

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