Initiative des Landes:

Steuerbefreiung für Assistenzhunde?

Die Tiere können Waschmaschinen ausräumen, Menschen mit körperlichen Behinderungen beim Ausziehen helfen oder Gegenstände bringen. Die Tiere sind wahre Helfer. Nun soll dafür gesorgt werden, dass sie sich mehr Menschen leisten können.

Die Tiere helfen Menschen mit körperlichen Behinderungen im Alltag.
Thomas Frey Die Tiere helfen Menschen mit körperlichen Behinderungen im Alltag.

Assistenzhunde können wertvolle Begleiter für Menschen mit Behinderungen sein. Brandenburgs Landesregierung will sich jetzt für eine steuerliche Gleichsetzung dieser Tiere mit Blindenführhunden einsetzen, wie Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage der CDU-Fraktion im Landtag erklärte.

Assistenzhunde sind Tiere, die Menschen mit körperlichen Behinderungen helfen. Sie bringen Gegenstände wie Schuhe oder Zeitungen, öffnen Türen, helfen mit den Zähnen beim Ausziehen und können sogar Waschmaschinen ausräumen.

Pflicht zu Ermäßigungen gibt es nicht

Seit längerer Zeit fordern Menschen, die auf die Unterstützung eines Assistenzhundes angewiesen sind, die Tiere den Blindenführhunden gleichzustellen. Laut Innenministerium können Städte und Gemeinden für diese Tiere Steuerbefreiungen oder -ermäßigungen festlegen. Eine Pflicht gebe es dafür aber nicht.

Allerdings kündigte Schröter an, dass man den Beauftragten der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen ansprechen werde. Dieser könnte in der Arbeitsgemeinschaft Kommunaler Behindertenbeauftragter auf eine Gleichsetzung von Assistenzhunden mit Blindenführhunden bei der von Gemeinden erhobenen Hundesteuer drängen.

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