Der 77-Jährige ist seit vielen Jahren krank:

Stolpe gegen weitere Krebs-Behandlung

Brandenburgs früherer Ministerpräsident sieht keinen Sinn in einer weiteren qualvollen Therapie.

Brandenburgs früherer Ministerpräsident Manfred Stolpe.
Bernd Settnik Brandenburgs früherer Ministerpräsident Manfred Stolpe.

Brandenburgs früherer Ministerpräsident Manfred Stolpe (SPD) lehnt nach einem Zeitungsbericht die weitere Behandlung seiner Krebserkrankung ab. „Gemeinsam mit meinen Ärzten habe mich nur zu einer strengen Beobachtung in kurzen Abständen entschieden“, sagte Stolpe der „Bild“-Zeitung. „Vorerst keine Operation! Keine Chemo! Keine Bestrahlung!“, sagte Stolpe, der von 1990 bis Sommer 2002 Ministerpräsident in Brandenburg war. In seiner Lunge sind jetzt neue Metastasen diagnostiziert worden.

Die Behandlungen der letzten Jahre hätten Stolpe stark zugesetzt. Der 77-Jährige kämpft seit Jahren gegen die Krankheit, an der auch seine Frau erkrankte. Zeitweise lagen beide Eheleute auf der Krebsstation.

2009 offenbarte sich das Paar in der ARD-Sendung „Menschen bei Maischberger“. Eine Darmspiegelung förderte 2004 bei ihm mehrere Polypen zutage, die gleich entfernt wurden. Ein größerer sollte später operiert werden, jedoch fand der vielbeschäftigte Politiker – damals als Bundesverkehrsminister – erst nach vier Monaten Zeit dafür, wie er später eingestand.

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