Es wird zu warm:

Stonehenge on Ice in Lychen schmilzt bald weg

Noch ist das Wetter ideal für Eis-Skulpturen: Es herrschen Trockenheit und eisige Kälte. Doch schon am Wochenende dürfte es damit vorbei sein.

Die tollen Skulpturen dürften bald der Vergangenheit angehören. Die Temperaturen steigen.
Birgit Bruck Die tollen Skulpturen dürften bald der Vergangenheit angehören. Die Temperaturen steigen.

Diese bizarren Skulpturen haben Lychener aus Eisblöcken auf dem Nesselpfuhl, einem von sieben Seen der Flößerstadt, errichtet. Mit einer Motorsäge wurden die Eisstücke im Uferbereich ausgesägt und in einem „Rondell“ angeordnet. Was auf den ersten Blick an das legendäre Bauwerk Stonehenge aus der Steinzeit erinnert, erweist sich bei genauerem Hinsehen als „Eisbar“ mit Tresen, Tischen und Bänken, umrahmt von spitz zulaufenden Obelisken.

„Viele Lychener und Gäste, die die zugefrorenen Seen derzeit zum Schlittschuhlaufen und Spaziergängen auf dem Eis nutzen, sind von diesem eisigen Hingucker begeistert, der bei strahlendem Winterwetter in der Sonne leuchtet“, freut sich auch die Lychener Tourismuschefin Juliane Rensch. Die zuletzt eisigen Temperaturen hatten auch dem Slogan des Tourismusvereins „Wir stehen auf Wasser“ eine neue Bedeutung gegeben.

Die Tage des kalten Kunstwerks auf dem Nesselpfuhl sind aber gezählt. Die Meteorologen sagen voraus, dass Schnee, Regen und Plusgrade dem Schmuckstück bald ein Ende bereiten. Anders als beim „echten“ Steinzeit-Stonhange werden sich also unsere Nachfahren in 5000 Jahren keine Legenden über diese Säulen erzählen.

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