25 Arbeitsplätze:

Testzentrum für Turbinen eröffnet

Die Prüfstrecke soll Siemens helfen, Gasturbinen zu analysieren, um die Betriebskosten zu senken und die Umweltbelastung zu verringern.

100 Millionen Euro hat Siemens in ein neues Testzentrum für Turbinen investiert.
Ralf Hirschberger 100 Millionen Euro hat Siemens in ein neues Testzentrum für Turbinen investiert.

Mit einer eigenen Prüfstrecke in Brandenburg will der Münchner Elektrokonzern Siemens AG unabhängig von externen Einrichtungen sein. Rund 100 Millionen Euro hat das Unternehmen dafür in Ludwigsfelde (Teltow-Fläming) investiert. In dem Testzentrum sollen bis zu 25 Mitarbeiter Verbrennungsvorgänge im Innern von Gasturbinen untersuchen. Die Antriebsmaschinen werden in Berlin gebaut. Sie drehen sich in vielen Gaskraftwerken und liefern Strom. Das Testzentrum soll helfen, die Betriebskosten zu senken und die Umweltbelastung zu verringern.

„Wenn wir etwas Neues entwickeln, können wir dadurch wesentlich flexibler, schneller und auch ohne jegliche Berührungspunkte mit anderen Unternehmen testen und Funktionen bestätigen“, sagte Christopher Steinwachs, bei Siemens zuständig für Gasturbinen, am Donnerstag anlässlich der Eröffnung.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) wertete die Ansiedlung als weiteres Zeichen für den Wirtschaftsstandort. Durch die Einrichtung sei man der Konkurrenz einen Schritt voraus.

 

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