Misshandlungen in Heimen:

Tod zweier Jugendlicher unter der Lupe

Die Vorwürfe gegen die Betreiber mehrer Jugendheime in Brandenburg werden nun genauer untersucht. Jugendliche sollen nicht nur misshandelt worden sein - einige starben sogar.

Das Kinder- und Jugenheim "Haus Babenberg" der Haasenburg GmbH in Jessern.
Patrick Pleul

Eine Untersuchungskommission geht in den kommenden Tagen den Misshandlungsvorwürfen gegen Kinder- und Jugendheime in Brandenburg nach. Unabhängige Experten unter anderem aus der Pädagogik sollten sich mit möglichen Körperverletzungen und den Umständen des Todes zweier Jugendlicher beschäftigen, sagte der Sprecher des brandenburgischen Bildungsministeriums am Montag in Potsdam. „Es werden die letzten Gespräche geführt - die Kommission nimmt demnächst ihre Arbeit auf.“

Bis 2010 habe es in den drei Heimen im Süden und Osten Berlins Fixierliegen und Einheitskleidung gegeben. Nach Berichten der „taz“ kam es dort auch zu Knochenbrüchen. Der Betreiber bestreitet die Vorwürfe.

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