Sicherheitswarnung von Solarmanufaktur:

Tödliche Gefahr durch mangelhafte Steckdosen

Bei bestimmten Modulen der aleo solar Ag wurden Materialfehler festgestellt. Abgebrochene Steckerverbindungen und frei liegende elektrische Kontakte können lebensgefährlich sein.

Das Unternehmen schätzt, dass die Zahl der defekten Dosen an Solarmodulen in die Hunderttausende geht.
Archiv/Monika Strehlow Das Unternehmen schätzt, dass die Zahl der defekten Dosen an Solarmodulen in die Hunderttausende geht.

Die aleo solar AG verschickte rund 4000 Briefe an ehemalige Käufer und Installateure von Solaranlagen, die Module des Unternehmens verwendeten. Darin wird gewarnt vor mangelhaften Anschlussdosen an bestimmten Einheiten. Bei abgebrochenen Steckerverbindungen oder abgefallenen Dosendeckeln lägen elektrische Kontakte frei. Wer sie berührt, könnte durch den Stromschlag verletzt oder getötet werden. Selbst ein Sturz vom Dach bei Instandsetzungsarbeiten in Folge eines Stromschlags wird nicht ausgeschlossen.

Ursache seien Materialfehler eines Zulieferers, erklärt aleo-Pressesprecher Hermann Iding. „Die meisten Kunden sind inzwischen informiert. Aber es gibt auch in der Uckermark einige Adressen, von denen wir noch keine Reaktion haben.“ Bis jetzt sei aber kein Fall bekannt geworden, bei dem Nutzer von Anlagen mit aleo solar-Modulen geschädigt wurden. Betroffen seien bestimmte Solarmodule, die das derzeit in der Liquidation befindliche Unternehmen in den ersten Produktionsjahrgängen 2003 bis 2006 verließen. 

 

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