Ungebremst in Stau gerast:

Transporter-Fahrer stirbt bei Auffahrunfall

Auf der Autobahn 9 ist es in der Nacht zum Dienstag zu zwei schweren Zusammenstößen gekommen. Die Schnellstraße war stundenlang gesperrt.

Der Kleintransporter fuhr auf einen Lkw auf, obwohl dieser die Warnblinkanlage angeschaltet hatte.
Julian Stähle Der Kleintransporter fuhr auf einen Lkw auf, obwohl dieser die Warnblinkanlage angeschaltet hatte.

Ein 45-jähriger Fahrer eines Kleintransporters ist bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 9 zwischen Brück und Beelitz (Potsdam-Mittelmark) ums Leben gekommen. Er fuhr aus bislang unbekannter Ursache in der Nacht zum Dienstag ungebremst am Ende eines Staus auf einen Sattelzug auf, der allerdings seine Warnblinkanlage eingeschaltet hatte, wie die Polizei mitteilte. Der 45-Jährige war sofort tot, der Fahrer des Sattelzuges erlitt einen Schock. Die A  9 (Berlin-München) war in Richtung Berlin rund sechs Stunden lang gesperrt. Es entstand laut Polizei ein Sachschaden von mehr als 65 000 Euro.

Der Grund für den Stau war ein weiterer Unfall, der sich kurz zuvor an einer Baustelle ereignet hatte. Dabei krachte ein Sattelzug aus zunächst unklarer Ursache in einen Schilderwagen, der die Baustelle absichern sollte. Der ebenfalls 45 Jahre alte Fahrer wurde leicht verletzt und musste von der Feuerwehr aus seinem stark beschädigten Führerhaus befreit werden. Der Schilderwagen wurde 200 Meter weit geschleudert und landete auf der mittleren Fahrspur. Er musste ebenso wie der Sattelzug abgeschleppt werden. Bei diesem Unglück schätzte die Polizei den Schaden auf rund 75 000 Euro.

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