Erfolg für Naturschützer:

Uckermarkleitung darf vorerst nicht gebaut werden

Umweltschützer waren mit ihrer Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht zumindest zum Teil erfolgreich. Die geplante Höchstspannungsleitung durch die Uckermark darf nicht so gebaut werden, wie bisher geplant.

Der Bau der neuen Höchstspannungsleitung ist im Zuge der Energiewende geplant.
Patrick Pleul Der Bau der neuen Höchstspannungsleitung ist im Zuge der Energiewende geplant.

Die sogenannte Uckermarkleitung darf vorerst nicht gebaut werden. Der Planfeststellungsbeschluss des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe des Landes Brandenburgs zum Bau der Höchstspannungsleitung zwischen Bertikow und Neuenhagen ist rechtswidrig, wie das Bundesverwaltungsgericht am Donnerstag in Leipzig entschied (Aktentzeichen: 4 A 5.14). Er darf deshalb nicht vollzogen werden.

Die Richter erkannten Mängel in der Prüfung von Belangen des Naturschutzes. Die Behörden des Landes haben jetzt jedoch die Möglichkeit, die Fehler in einem Ergänzungsverfahren zu beseitigen.

Damit haben Naturschützer, die gegen den Verlauf der Hochspannungsleitung geklagt hatten, zumindest einen Teilerfolg errungen. Sie befürchten durch den Bau vor allem die Beeinträchtigung von Vögeln im Schutzgebiet.

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