Bundespolizei stoppt armenische Familie:

Unerlaubte Einreise wegen eines Krankenbesuchs

Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen sollen die Armenier nach Polen zurück.

Die Bundespolizei soll unter anderem illegale Einreisen verhindern.
Patrick Seeger Die Bundespolizei soll unter anderem illegale Einreisen verhindern.

Bundespolizisten haben am Dienstag die illegale Einreise einer armenischen Familie nach Deutschland gestoppt. Nach Angaben der Bundespolizei hielten die Beamten am frühen Morgen auf der Autobahn 12 an der Anschlussstelle Müllrose einen Pkw mit fünf Insassen an, die armenische Reisepässe hatten, aber keine Dokumente, die ihnen die Einreise ins Bundesgebiet erlaubten.

Die polnischen Aufenthaltstitel der Familie seien zeitlich ungültig gewesen, hieß es. Zudem habe der Fahrer keinen gültigen Führerschein vorweisen können. Der 35-Jährige habe den Beamten gegenüber angegeben, mit seinen Familienangehörigen einen schwerkranken Verwandten in Gießen besuchen zu wollen. Außer dem Mann am Steuer saßen dessen 56 Jahre alte Mutter, seine 37-jährige Schwester und deren Kinder im Alter von sieben beziehungsweise zwölf Jahren im Wagen.

Bei der Durchsuchung des Reisegepäcks fanden die Polizisten einen gefälschten russischen Führerschein und einen Elektroschocker. Nach der Durchsuchung leiteten die Ermittler ein Verfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthaltes, der Urkundenfälschung, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen soll die Familie nach Polen zurück.

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