Naturschützer alarmiert:

Unsichere Strommasten gefährden Störche

Berühren Vögel mit ihren großen Flügeln zwei Strom führende Teile gleichzeitig, können sie einen Stromschlag erleiden.

Überlandleitungen können Vögeln gefährlich werden.
Patrick Seeger Überlandleitungen können Vögeln gefährlich werden.

Bestimmte Strommasten sind nach Einschätzung des Naturschutzbundes (NABU) für Vögel wie Weißstörche eine tödliche Gefahr. Auch nach dem Ende einer gesetzlichen Übergangszeit 2012 hätten Energieversorger ihre Anlagen noch nicht ausreichend mit Abdeckungen und Ummantelungen nachgerüstet, teilte der NABU kürzlich mit. Berühren die Vögel mit ihren großen Flügeln zwei Strom führende Teile gleichzeitig, können sie einen Stromschlag erleiden.

Allein für Brandenburg weist die Staatliche Vogelschutzwarte laut NABU mehr als 350 Weißstörche nach, die in den vergangenen 20 Jahren durch Stromschläge starben. Östlich der Elbe verzeichnen Storch-Experten des NABU unabhängig davon leichte Bestandsrückgänge, hieß es. In der Mark seien in diesem Jahr weniger Jungtiere geboren worden als nötig für den Erhalt des Bestands. Teils hätten die Störche verspätet mit dem Brüten begonnen, weil das Wetter während des Vogelzugs ungünstig war.

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