Handelsvolumen wächst:

Unternehmen wollen neue Kontakte in China knüpfen

Für märkische Firmen wird Fernost als Handelspartner immer wichtiger. Auch ein in der Uckermark engagierter Investor macht sich große Hoffnungen.

Ende 2014 wurde die Anlage zur Wasserstoffeinspeisung im Uckermärker Hybridkraftwerk eingeweiht.
Carsten Korfmacher Ende 2014 wurde die Anlage zur Wasserstoffeinspeisung im Uckermärker Hybridkraftwerk eingeweiht.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) will in China die Wirtschaftsbeziehungen zwischen beiden Ländern ausbauen. „Die Reise soll als Türöffner gegenseitige Kontakte weiter fördern“, erklärte der Regierungschef im Vorfeld seiner Reise. Am Freitag reist Woidke zu einem siebentägigen Besuch mit 40 Unternehmern aus 28 Firmen nach China. Bereits viermal waren Brandenburger Ministerpräsidenten in dem Land, zuletzt 2005.

Geplant sind Gespräche mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft. Themen sind die Gebiete erneuerbare Energien und Umweltwirtschaft sowie Wissenschaft und Forschung. Ziel sind die Industriemetropole Schanghai sowie die Provinz Hebei mit etwa 75 Millionen Einwohnern. Brandenburg könne als Vorreiter beim Ausbau der erneuerbaren Energien, aber auch in der Wasserstoffwirtschaft mit Erfahrungen punkten, sagte Woidke.

So sind die Wildauer Energie-Unternehmen McPhy und Encon-Europe am Bau eines Hybridkraftwerkes zur Speicherung von Windenergie in Hebei beteiligt. Der Vertrag über die erste Ausbaustufe im Umfang von sechs Millionen Euro werde unterzeichnet, sagte Geschäftsführer Werner Diwald. Weltweit das erste Kraftwerk mit dieser Technologie gibt es nach Firmenangaben in der Uckermark. Bei Prenzlau wird bereits seit Dezember gewonnener Wasserstoff ins Gasnetz eingespeist.

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