Furcht vor schlechteren Bedingungen:

Verband warnt vor geringerem Ausbau der Windenergie

Allein in diesem Jahr sind durch die Windkraft schon knapp 240 Millionen Euro an Investitionen nach Brandenburg geflossen.

Im Land wurden zuletzt etwas weniger Windräder gebaut.
Jens Büttner Im Land wurden zuletzt etwas weniger Windräder gebaut.

Der Bundesverband Windenergie (BWE) hat davor gewarnt, die Rahmenbedingungen für den Ausbau der Windenergie in Brandenburg zu verschlechtern. So werde gerade etwa der Landesentwicklungsplan gerichtlich überprüft und könnte unwirksam werden, hieß es in einer Mitteilung des Verbandes. Damit aber würden die Planungsgrundlagen für die Branche mit unabsehbaren Folgen infrage gestellt. Als Energieland sei Brandenburg darauf angewiesen, dass die erneuerbaren Energien die schwindende Bedeutung der Kohle ausgleichen.

Mittlerweile wird nach Verbandsangaben mehr als die Hälfte des hierzulande verbrauchten Stroms durch Windkraft erzeugt. Die gesamte installierte Windleistung betrug danach Ende Juni dieses Jahres 5627,52 Megawatt (MW). Mit 63 neuen Anlagen und einer neu installierten Leistung von 171 MW im ersten Halbjahr 2015 sei der Ausbau der Windenergie zwischen Elbe und Oder im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (188,9 MW) leicht zurückgegangen.

Durch den diesjährigen Ausbau seien knapp 240 Millionen Euro an Investitionen ins Land geflossen, sagte BWE-Landesvorstand Jan Hinrich Glahr. Laut Verband liegt die durchschnittliche Nabenhöhe neuer Windräder inzwischen bei 136 Metern (2014: 124 Meter). Die maximale Stromproduktion erreiche heute 2,72 MW.

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