Auto ohne vorderes Kennzeichen fiel auf:

Vergebliche Verfolgungsjagd mit Hund und Hubschrauber

Mit großem Aufwand haben Sicherheitskräfte in der Uckermark einen mutmaßlichen Autodieb verfolgt. Immerhin wurden sie des Autos habhaft.

Der Autofahrer ignorierte alle Haltezeichen der Polizei.
Patrick Seeger Der Autofahrer ignorierte alle Haltezeichen der Polizei.

Sicherheitsbeamte in der Uckermark haben einen mutmaßlichen Autodieb stellen, aber nicht verhaften können. Das Fahrzeug hingegen wurde sichergestellt.

Beamten der Gemeinsamen Operativen Fahndung von Bundespolizei, Zoll und Inspektion Uckermark fiel ein Kleintransporter auf, weil er kein vorderes Kennzeichen aufwies. Sie begegnetem dem Fahrzeug an der Schmöllner Auffahrt zur Autobahn 11. Aufgrund des dichten Verkehrs wurde das Fahrzeug jedoch erst kurz vor Penkun zum Anhalten aufgefordert. Der Fahrer dachte jedoch nicht daran, den Zeichen der Beamten zu folgen. Vielmehr sprang er aus dem Wagen und flüchtete in Richtung Lankesee. Trotz sofortiger Verfolgung und nachfolgender Suche mit Hubschrauber und Diensthund konnte er entkommen. Ein Blick in den Kleintransporter offenbarte den Grund seines überstürzten Aufbruchs. Es war die Lenkradverkleidung abgerissen und das Auto kurzgeschlossen worden.

Wie sich herausstellte, stammte der Wagen aus Schleswig-Holstein und war dort noch nicht einmal als gestohlen gemeldet. Nun kann er an den rechtmäßigen Besitzer zurückgehen. Zuvor erfolgt jedoch noch eine kriminaltechnische Untersuchung.