Im Land werden mehr als 1000 Tonnen gefangen:

Verkauf von Silvesterkarpfen erfolgreich angelaufen

Karpfen ist schon lange ein beliebter Speisefisch. Die meisten deutschen Karpfen wachsen in Brandenburg auf.

Bei vielen Brandenburgern kommt zum Jahreswechsel frischer Karpfen auf den Tisch.
Patrick Pleul Bei vielen Brandenburgern kommt zum Jahreswechsel frischer Karpfen auf den Tisch.

Der Verkauf von Peitzer Karpfen zu Silvester ist in Südbrandenburg gut angelaufen. Die Fischer vom Teichgut Peitz ernteten in diesem Jahr rund 550 Tonnen Karpfen, wie Geschäftsführer Gerd Michaelis sagte. An eigenen Ständen zwischen Cottbus und Königs Wusterhausen werden bis Silvester einschließlich zwischen 20 und 25 Tonnen Karpfen angeboten. Der Absatz zu den Festtagen schwanke. „Mal ist es Weihnachten mehr, mal zu Silvester“, sagte er.

Wie Michaelis berichtete, ist der Peitzer Karpfen über die neuen Bundesländer hinaus begehrt. Der Fisch werde seit Ende des 19. Jahrhunderts in Reinkultur gezüchtet. Die Verbraucher schätzten die Qualität des Fisches, der wenig Schuppen habe und frei von Krankheiten sei. Die Karpfen werden auf rund 1400 Hektar Teichlandschaft in Südbrandenburg gezüchtet. Landesweit sind nach Angaben des Agrarministeriums in diesem Jahr gut 1000 Tonnen Karpfen geerntet worden. Rund 30 Betriebe bewirtschaften im Haupterwerb mehr als 4000 Hektar Teichflächen.