Nach Gefahrgut-Unfall:

Verkehr auf A 10 rollt Richtung Frankfurt (Oder)

Der schwere Unfall eines Lastwagens mit giftigen Chemikalien hatte die Autobahn zwei Tage lang lahmgelegt.

In Richtung Westen musste am Donnerstag noch die Fahrbahn erneuert werden.
Ralf Hirschberger In Richtung Westen musste am Donnerstag noch die Fahrbahn erneuert werden.

Nach dem Brand eines Gefahrgut-Transporters auf der A 10 rollt der Verkehr auf dem südlichen Berliner Ring in Richtung Frankfurt (Oder) wieder. Allerdings gilt an der Unfallstelle in der Nähe des Autobahndreiecks Nuthetal vorerst eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 100 Kilometer pro Stunde, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Gegenfahrbahn in Richtung Magdeburg ist vermutlich noch bis zum Donnerstagabend gesperrt. Der Verkehr wird bis dahin weiter umgeleitet. Der Gefahrengut-Unfall am Dienstag gilt als einer der schwersten auf Brandenburgs Straßen.

Ein geplatzter Vorderreifen hatte den Unfall vermutlich ausgelöst. Der mit verschiedenen Chemikalien beladenen 40-Tonnen-Lastwagen war von der Fahrbahn abgekommen und in den Gegenverkehr gekippt. Danach geriet der Transporter durch ausgelaufenen Kraftstoff, der sich entzündete, in Brand und wurde völlig zerstört. Der 34-jährige polnische Fahrer wurde leicht verletzt. Durch Löschwasser der Feuerwehr und austretende Chemikalien bildeten sich giftige Dämpfe.

Wie der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg mitteilte, wird die Asphaltdecke auf einem 200 bis 300 Meter langen Fahrbahnabschnitt der A 10 in westlicher Richtung abgefräst und erneuert. Spätestens am Donnerstagabend soll die dreispurige Fahrbahn auch in Richtung Magdeburg für den Verkehr wieder freigegeben werden.

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