Bundesgartenschau im Havelland:

Verlust der Buga auf 12 Millionen Euro gestiegen

Finanziell brachte die Bundesgartenschau 2015 in der Havelregion nicht den gewünschten Erfolg. Die Gründe dafür sind vielschichtig.

Bei der Schau an fünf Standorten zahlten viel weniger Besucher Eintritt, als erwartet worden waren.
Jens Wolf Bei der Schau an fünf Standorten zahlten viel weniger Besucher Eintritt, als erwartet worden waren.

Das Defizit der Bundesgartenschau (Buga) in der Havelregion fällt noch höher aus als bislang erwartet. „Nach den bisher vorliegenden Zahlen liegen die zusätzlichen Kosten bei 12 Millionen Euro“, sagte die Oberbürgermeisterin von Brandenburg/Havel, Dietlind Tiemann (CDU), am Mittwoch. Bislang waren die Verantwortlichen für die Ausstellung von einem Minus von gut 10 Millionen Euro ausgegangen, weil zu der Schau etwa 500 000 Besucher weniger gekommen waren als erwartet. Tiemann ist Vorsitzende des Buga-Zweckverbands. Das Budget für die Schauen betrug insgesamt
35 Millionen Euro.

Zu der Buga in den fünf Städten Brandenburg/Havel, Premnitz, Rathenow, Stölln und Havelberg (Sachsen-Anhalt) waren im vergangenen Jahr von April bis Oktober lediglich gut eine Million Besucher gekommen. Daraus resultierten zusätzlich geringere Einnahmen in der Gastronomie und bei den Parkgebühren. Hinzu kamen Kosten für die Beseitigung von Sturmschäden nach einem Unwetter im Juni sowie ein erhöhter Pflegeaufwand im sehr heißen Sommer, sagte Tiemann.

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