Unter der Autobahn 15:

Vermutete Bombe ist nur ein Leitungsrohr

Bei Bauarbeiten an der Schnellstraße wurde ein verdächtiger metallischer Körper entdeckt. Die Vermutung: eine Weltkriegsbombe. Nun konnte Entwarnung gegeben werden.

Wegen des vermeintlichen Blindgängers wurde die A15 bei Forst für längere Zeit gesperrt.
Tino Schulze Wegen des vermeintlichen Blindgängers wurde die A15 bei Forst für längere Zeit gesperrt.

Eine vermutete Weltkriegsbombe unter der Fahrbahn der Autobahn 15 in Südbrandenburg hat sich als altes Leitungsrohr entpuppt. Das sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch. Der verdächtige Metallkörper war am vergangenen Freitag bei Bauarbeiten zum Verlegen einer Gasleitung entdeckt worden. Zur Bergung musste das Technische Hilfswerk zunächst ein Stück der Fahrbahndecke zwischen Roggosen und Forst (Spree-Neiße-Kreis) abfräsen. "Am Ende haben wir ein Leitungsrohr gefunden", sagte die Sprecherin.

Die Sperrung auf der Gegenfahrbahn in Richtung Cottbus werde voraussichtlich in Kürze wieder aufgehoben, kündigte die Sprecherin an. Die Trasse in Richtung polnischer Grenze, die wegen des verdächtigen Fundes teilweise aufgestemmt worden ist, soll nach ersten Erkenntnissen voraussichtlich bis Freitag wieder einspurig befahrbar sein. Die A15 ist eine wichtige Ost-West-Verbindung zwischen Berlin und Polen.

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