Arbeiten in Brandenburg:

Viele Polen suchen Beratung

Ein Arbeitsplatz zwischen Uckermark und Spreewald ist für viele Interessenten aus Deutschlands östlichem Nachbarland attraktiv. Dabei gilt es allerdings, einige Hindernisse zu überwinden, berichten Arbeitsberater.

Erntehelfer kommen schon lange aus Polen über die Grenze, in letzter Zeit sind es aber auch mehr Fachkräfte.
Patrick Pleul Erntehelfer kommen schon lange aus Polen über die Grenze, in letzter Zeit sind es aber auch mehr Fachkräfte.

Zum Job über die Grenze: Das Interesse an einem Arbeitsplatz in Brandenburg ist bei Polen nach Einschätzung von Arbeitsmarkt-Experten ungebrochen hoch. Die Nachfrage nach Beratungsgesprächen steigt sogar, wie die beiden Agenturen für Arbeit in Cottbus und Frankfurt (Oder) im Zuge eines Informationstages für Polen berichteten.

„Viele Polen wollen in Deutschland arbeiten, kennen aber die Rahmenbedingungen nicht“, sagte Beraterin Aleksandra Drückler von der Cottbuser Agentur für Arbeit. Beratungsbedarf gibt es zum Beispiel zum Thema Bewerbungsmappen, Sozialversicherung oder auch Familiennachzug, wie ihre Frankfurter Kollegin Regina Gebhardt-Hille erläuterte. Als Problem nannte sie oftmals fehlende oder zu schlechte Sprachkenntnisse. „Viele können nicht so gut Deutsch sprechen, wie es sich die Firmen wünschen.“

Am Mittwoch gab es vor diesem Hintergrund in der Grenzstadt Guben in Südbrandenburg einen Infotag speziell für Polen. Es ging dabei um Fragen rund um Arbeitsverträge und Sozialversicherung. Nach Angaben der Cottbuser Agentur gab es damit erstmals ein solches Angebot in Brandenburg. Beteiligt waren nach Angaben der Stadt unter anderem mehrere Krankenkassen, die Deutsche Rentenversicherung, die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer.

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